Erfahrungsbericht Rolle

Nach einigen Wochen auf der Rolle folgt hier mein Bericht. Zur Lautstärke habe ich schon etwas im Ausgangsbericht gesagt, das Ding ist lauter als ein (gutes) Ergometer. Allerdings ist es zu ertragen, nebenbei Video gucken ist absolut kein Problem. Ob die Rolle nun 100%-Mietwohnung-tauglich wäre. Na ja Grenzwertig, aber für Leute die mindestens ein mal im Jahr mit Ihren Nachbarn grillen im Prinzip schon.

Da das Rad über die Hinterachse eingespannt ist, wirkt die gesamte Konstruktion nicht so stabil wie das Ergometer. Antritt am Berg üben, ist nicht drin. War ehrlich gesagt mit dem Ergometer auch nur möglich, wenn der Treibriemen frisch gewechselt und eingefahren war.

Die Kombination aus Schaltung und Magnetbremse ist nicht so einfach zu dosieren, wie die Watteinstellung auf dem Ergometer. Das ist an sich kein Nachteil, draußen am Berg kann ich auch nur über Geschwindigkeit und Gang dosieren 🙂 Für mich als Umsteiger war das jedoch so gewöhnungsbedürftig, dass ich meine Messtechnik ans Hinterrad gebaut habe. Kostenpunkt zwei Kabelbinder. Sieht jetzt so aus:

Haltbarkeit der Lauffläche, die alten GP3000 werden schon sehr weich, noch ist kaum Verschleiß zu sehen. Ich werde aber eher alte Reifen verschließen, als mir so spezielle Rollentrainer-Reifen zu holen. Wobei, mal schauen, vielleicht zu Testzwecken. Immerhin sollen die das Ganze leiser machen.

Fazit: Preis-Leistungsverhältnis absolut gut. Für gestresste Erdenmenschen, die auch Nachts trainieren müssen, ist ein Ergometer die bessere Wahl. Auch würde ich ungern ein Carbon-Rad da einspannen. Für meinen alten Stahlesel eine gute Wahl. Im Frühling wird er raus genommen, neuer Reifen drauf, die Rolle zusammengeklappt und los geht’s.

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