Archiv der Kategorie: Fahrrad

Alles überflüssige zum Thema Fahrrad

Cyclocrosser ist da!

Als Ersatz für mein nun 20 Jahre altes Reiserad fand ich ein Cyclocrosser eine prima Idee. Das wirklich sehr tolle, aber in die Jahre gekommene Reiserad hat Cantilever-Bremsen. Mit denen durfte ich letztes Jahr bei Regen und Beladung meinen Haushügel runter. Der hat da so seine 16° Gefälle. Das hat keinen Spaß gemacht, deshalb dachte ich nun an Scheibenbremsen, die laut UCI gerade so eben für den Wettkampfeinsatz zugelassen sind.

Da ich für ein Reiserad nun kein Vermögen ausgeben wollte, kamen eigentlich nur zwei Modelle in Frage: Es ist ein Poison Opium geworden. Schön, dass es bei denen fast alle Farben zu kaufen gibt. Meins ist Rot, ich mag nämlich dieses allumgebende Weiß, Schwarz, Silber-Effektlack nicht mehr. Es kam heute nach nur 14 Tagen an. Alles mal grob eingestellt und ein paar mal um den Block. Jetzt fehlen noch Anbauteile, Gepäckträger, Schutzbleche, etc.

Erste Ausfahrt 2011

12° bedeckter Himmel, erste Ausfahrt 2011 am 16. Januar. Wer hätte das gedacht? Vor 14-Tagen noch Stiefel-pflichtige Schneehöhen, jetzt fast trockene Straßen.

Bis nach Horn über Landwirtschaftliche Wege. Da Sonntag ist, habe ich jetzt schon wieder für das gesamte Jahr unerzogene Hunde gesehen, die alle nichts tun. Ab Horn Landstraße, da eben Sonntagsfahrer, ist nicht schlimm, Hauptsache draußen sein.

Maschine hängt ungeputzt im Keller, macht auch nichts war nur ein bisschen Matschig nicht richtig nass.

Erfahrungsbericht Rolle

Nach einigen Wochen auf der Rolle folgt hier mein Bericht. Zur Lautstärke habe ich schon etwas im Ausgangsbericht gesagt, das Ding ist lauter als ein (gutes) Ergometer. Allerdings ist es zu ertragen, nebenbei Video gucken ist absolut kein Problem. Ob die Rolle nun 100%-Mietwohnung-tauglich wäre. Na ja Grenzwertig, aber für Leute die mindestens ein mal im Jahr mit Ihren Nachbarn grillen im Prinzip schon.

Da das Rad über die Hinterachse eingespannt ist, wirkt die gesamte Konstruktion nicht so stabil wie das Ergometer. Antritt am Berg üben, ist nicht drin. War ehrlich gesagt mit dem Ergometer auch nur möglich, wenn der Treibriemen frisch gewechselt und eingefahren war.

Die Kombination aus Schaltung und Magnetbremse ist nicht so einfach zu dosieren, wie die Watteinstellung auf dem Ergometer. Das ist an sich kein Nachteil, draußen am Berg kann ich auch nur über Geschwindigkeit und Gang dosieren 🙂 Für mich als Umsteiger war das jedoch so gewöhnungsbedürftig, dass ich meine Messtechnik ans Hinterrad gebaut habe. Kostenpunkt zwei Kabelbinder. Sieht jetzt so aus:

Haltbarkeit der Lauffläche, die alten GP3000 werden schon sehr weich, noch ist kaum Verschleiß zu sehen. Ich werde aber eher alte Reifen verschließen, als mir so spezielle Rollentrainer-Reifen zu holen. Wobei, mal schauen, vielleicht zu Testzwecken. Immerhin sollen die das Ganze leiser machen.

Fazit: Preis-Leistungsverhältnis absolut gut. Für gestresste Erdenmenschen, die auch Nachts trainieren müssen, ist ein Ergometer die bessere Wahl. Auch würde ich ungern ein Carbon-Rad da einspannen. Für meinen alten Stahlesel eine gute Wahl. Im Frühling wird er raus genommen, neuer Reifen drauf, die Rolle zusammengeklappt und los geht’s.

Rolle

Nachdem mein Daum Ergo_Bike 4008 TRS 68.000 virtuelle Kilometer hinter sich hatte, ist es nach 9 Jahren und einem Tag dahin geschieden. Es hatte sicher die ein oder andere Malaise, weshalb sich die Reparatur nicht lohnte. Summa-Summarum war es eine wirklich preis-werte Investition. Der Herbst steht an, das Im-Haus-Training somit auch. Deshalb musste was Neues her.

Es ist eine Rolle geworden. Die laut Tests und Werbung leiseste Ausgabe einer mechanischen Rolle. Die ersten Probeläufe zeigen, leise ist das nicht. Okay eben, nicht so laut wie Saschas Turbinen-Brems-Dings in den 90-ern. Auch ist die Bremsleistung nicht so fein Dosierbar wie beim Daumschen Ergometer. Ein Sprint ist damit auch kaum möglich, das Handbuch rät zu bedachter Progression. All das war klar, dafür eben wirklich Rennrad.

Ein Erfahrungsbericht folgt…