Archiv der Kategorie: Projekte

Sachen, an denen ich aktuell Spaß habe

Schöne Diagramme

Ich bin neulich über yEd gestolpert, ein kleines Werkzeug zum Erstellen von Flussdiagrammen, BPMN-Diagrammen, UML-Diagrammen, Netzwerkplänen oder Organigrammen. Die herausragendste Eigenschaft ist sicher das automatische Layout. Mit verschiedenen Algorithmen ordnet sich das Diagramm wie gewünscht an – sehr zeitsparend und schick. Exportieren lässt sich die Graphik in alle gängigen Formate z.B. PDF oder SVG. Als Java-Anwendung ist yEd programmunabhängig.

yEd

Schnell zum BPMN-Diagramm

Zur Kommunikation und Veranschaulichung einer Prozedur (Prozess) verwende ich BPMN (Business Process Model and Notation) falls nichts anderes (eEPK, UML) vorgegeben ist. Der Yaoqiang BPMN Editor ist dazu sehr schön geeignet. Als Dateiformat verwendet er direkt BPMN-XML, checkt Einiges an Syntax, ist als Java-Applikation Plattform-unabhängig, Open Source und einen prima .PNG-Export. Einfach mal ausprobieren!

BPMN Beispiel

Nachtrag Dezember 2013: Die Versionen > 3.0 sind anscheinend closed source und nicht mehr frei, was im Moment nicht ganz klar an allen Stellen erwähnt wird.

Transfer vom limbischen System an das Tageslicht

Gibt es tatsächlich jemanden auf diesem Planeten, der Managementmethoden ganz banal Wort für Wort und ohne Nachdenken anwendet? Ich finde im Netz sehr selten eine Diskussion, die zwei Methoden vergleicht und ein gerüttelt Maß an Erkenntnisgewinn hervorbringt. Zumeist ist es verplemperte Lesezeit und das Dargebotene eine Debatte, die in Kardinalfällen eine sehr geringe Streitkultur aufweist.

No Problem

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An ihren Betriebshandbüchern werdet ihr sie erkennen

In die Dokumentation einer bestehenden IT Organisation zu schauen ist absolut spannend und erzählt sehr viel über deren Kultur und Struktur. Das Betriebshandbuch sollte im Zentrum des Betriebs stehen, also stürzen wir uns darauf. Lesen bildet, also leiten sich daraus auch einige Regeln für das eigene Betriebshandbuch ab. Draußen in der Wildnis tauchen mir zu viele Varianten auf, deshalb sei mir erlaubt in folgende fünf Stereotypen zu verfallen: Weiterlesen

Gute Projektmitarbeiter, schlechte Projektmitarbeiter

Zu Anfang meiner beruflichen Laufbahn herrschte eine der IT-Blasen. Personalvermittler telefonierten die Büros der wissenschaftlichen Mitarbeiter an der Universität ab. Freunde und Bekannte versuchten sich die Anwerbeprämien zu verdienen, in dem Sie geradezu verzweifelt ihren Bekanntenkreis nach Informatikern absuchten. Unter den reichlichen Anfragen war auch ein großer Elektronikkonzern. Dessen Personalabteilung sehr selbstbewusst ein Einstiegsgehalt offerierte, das nicht viel über dem Gehalt des öffentlichen Dienstes lag. Als Begründung führte man diverse Punkte an; im Übrigen könne man die Arbeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter nicht als Berufserfahrung anrechnen. Mit dieser Meinung lagen sie so falsch.

In einer Projektarbeit oder einem Seminar teilt sich die Studierenschaft grob in zwei Teile: Weiterlesen