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Typografie mit dem OpenOffice.org Writer

Typografie mit einem Office Paket hört sich nach einer dummen Idee an, schließlich gibt es Layoutprogramme wie Scribus, Adobe InDesign, Calamus, Corel Ventura oder QuarkXPress. Zum einen ist Richtig: Wer langfristig Desktop-Publishing mit einem Office Paket betreibt, der repariert auch alles mit einem Hammer. Auf der anderen Seite ist ein Office Paket in der Lage Einladungen, Grußkarten und Poster in einer prima Qualität zu erstellen. Wenn man sich mit OpenOffice.org, LibreOffice und wie das jetzt alles heißt auskennt, ist es besser das vertraute Produkt zu nehmen, darauf zu verzichten ein anderes Produkt zu installieren um dann zwei Tage Funktionen zu suchen.

Auch spielt Typografie in Briefen und sonstigen Office-Dokumenten eine Rolle: Wie war das noch mal mit den Leerzeichen in Bankleitzahlen? Ist es 20:00 Uhr oder 20.00 Uhr? Lest nach:

Typografie mit dem OpenOffice.org Writer

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LibreOffice mein Kommentar

Aus StarOffice wurde Oracle Open Office und nun wird aus OpenOffice.org LibreOffice. Ein Fork, wer wird dieses Mal gewinnen?

Oracle hat mit OpenOffice.org ein tolles Produkt gekauft. Oracle kommt nicht aus der Open Source Szene. Auch muss dieser Konzern erst lernen, was er da gekauft hat. Es sind nicht nur „Assets“ sondern auch eine Community. Klar, diese besteht aus eignen Entwicklern, dem freundlichen Mitbewerb a la Novell, IBM, RedHat, etc. aber auch einem Tross an Menschen, die nicht von ihrem Arbeitgeber geschickt werden.

Wie stehen die Chancen für welches Produkt? Was kann Oracle Open Office am kommerziellen Markt gewinnen und was LibreOffice? Je schneller und deutlicher sich Oracle nun zu einem Schwesterprojekt-Verhältnis bekennt, desto besser wäre das.

Die Konkurrenz auf dem angestammten Markt von OpenOffice.org und StarOffice wächst. Im Moment ist OpenOffice.org noch das Produkt, das die meisten Facetten von „Office“-Dokumentformaten beherrscht. Aktuell entstehen eine ganze Reihe Web 2.0, Cloud oder wie auch immer Office Suiten. Vor dem Hintergrund der vielen neuen Geräte SmartPhones, xxxPad und wie die alle heißen vermutlich eine gute Lösung für Nicht-Geeks. Diese haben nämlich ein Problem ihre Daten zwischen mehreren Geräten aktuell zu halten. Nein, eigentlich sogar ein Problem den PC zu wechseln, wie man an solchen Artikeln sehen kann.

Vor diesem Hintergrund sind eventuell einige Anwender bereit auf angesammelten Schnickschnack der bestehenden „Office“-Dickschiffe zu verzichten. Schlecht wäre das nicht. Stellt Euch vor schlanke „Office“-Dokumente, die der Kommunikation dienen, in Teamarbeit fertiggestellt werden und final per DTP-Programm gesetzt werden. Toll. Das würde viel Geld in Unternehmen sparen.

Welche Chance hat eine freie Community? Office-Paket ist Softwaretechnisch nicht ganz einfach, man hat eine Menge Benutzer-Interaktion, muss eine wahnsinnig große Zahl von Gestaltungsmöglichkeiten und einen großen Markt vom Heimanwender zum SAP-Poweruser abdecken. Deshalb haben es auch noch nicht viele freie Programmierer tief in das Projekt geschafft. Das ist zumindest ein wichtiger Grund. Mal sehen wie die obigen Mitbewerber reagieren.

Wie wird das Ganze ausgehen? Ein Fork ist der Beginn eines Leidens, das irgendwann endet. Typischerweise wird entweder LibreOffice oder OpenOffice.org gewinnen. Die Frage ist wie lange das Leiden wird. Ich glaube schon, dass Oracle lernen wird. Schaut euch mal die Geschichte von KDE an, hier ist sogar aus einem kommerziellen Produkt ein freies geworden. Es geht. Warten wir es ab.

P.S.: Die geradlinige Architektur von Linux ermöglicht mir meine Daten inkl. Applikationseinstellungen zwischen Laptop und Desktop auf „Mausklick“ abzugleichen und es funktioniert tatsächlich seit Jahren zuverlässig, aber ich falle in die Kategorie Geek. 🙂

Präsentation Diplomarbeiten mit OpenOffice

Auch der letzte Baustein der Vortragsreihe der Matiker ist soeben ins Netz gestellt worden: Diplomarbeiten mit StarOffice und OpenOffice. Interessanter ist allerdings den vollständigen Text dazu zu lesen: Diplomarbeiten mit StarOffice und OpenOffice.org. Auf jeden Fall freue ich mich schon auf die Veranstaltung und auf Eure Fragen.

StarOffice OpenOffice.org Links

Christian Müller schickte mir folgende Links, die sehr brauchbar sind, aber eher aktuelle Impressionen sind als vollständige Anleitungen und es deshalb nicht auf meine StarOffice OpenOffice Link Sammlung schaffen.

Vielen Dank für die Links, bitte weiter so 🙂 Was mich ein wenig wundert ist, dass die Kombination Google und StarOffice als Markenprodukt offenbar zieht. Das ist gut so. Diese Woche wurde ich von einem Bekannten angesprochen, er würde jetzt auch StarOffice verwenden, der Grund war interessant. Sein PC-Schrauber mag nicht mehr mit Raubkopien arbeiten 🙂