Stand 06.03.2005
Auf dieser Seite findet Ihr einen persönlichen Erfahrungsbericht wie ich mein Notebook unter Linux ans Laufen gebracht habe. Dies ist keine offizielle Support-Page! Ich übernehme keinerlei Garantie für die Angaben und es gilt der rechtliche Hinweis.
Positiv gesprochen, man kann hier mal wieder viel lernen. Mal ehrlich, das ist doch viel cooler als ein setup.exe aufrufen und im Fehlerfall auf den Hersteller angewiesen zu sein, oder?
Die Installation von SuSE 9.2 startet Ordungsgemäß und meldet gleich, dass hier wohl ein Acer Notebook 13xx installiert werden soll. Hört sich gut an, läuft auch glatt durch.
Die Installation von SuSE 9.0 wird hier beschrieben.
Das Notebook kommt mit Windows XP Home installiert auf einem FAT-Dateisystem. Während der letzten Installation lief SuSE 9.0 noch friedlich neben dem Windows, d.h. YaST2 hat die FAT32-Partition verkleinert. Da ich aber während des gesamten letzten Jahres Windows vielleicht 3 mal gebootet habe, ist es jetzt vollständig von der Platte geflogen.
Im Gegensatz zu SUSE 9.0 und 9.1 lief das Powermanagement auf Anhieb. Batteriestaus, alles toll, bis zu dem Moment, an dem ich meine USB 2.0 Festplatte einstöpselte. Bei aktiviertem ACPI funktionieren USB 2.0 Geräte nicht. /var/log/messages gibt die Meldung "kernel: ehci_hcd 0000:00:10.3: Unlink after no-IRQ? Different ACPI or APIC settings may help." aus. Der entscheidende Hinweis kam von Dr. H.-J. Sölter, der mir seine Konfiguration sendete: Wenn man das System mit "pci=noacpi" startet läuft sowohl Powermanagement, als auch USB 2.0.
- YaST2 starten
- System -> Konfiguration des Bootloaders
- Nun den Standardabschnitt bearbeiten und den Parameter "pci=noapci" ergänzen. Der gesamta Abschnit sieht bei mir so aus: "/boot/vmlinuz root=/dev/hda1 vga=0x317 selinux=0 pci=noacpi splash=verbose resume=/dev/hda2 desktop elevator=as showopts"
Mit einem ganz aktuellen Kernel 2.6.11 ab rc3 funktioniert USB2.0 auch ohne diesen Kernelparameter.
Wie von SuSE 9.0 gewohnt, schaltete sich das Notebook nur ohne Netzteil korrekt aus. Hier half des Kernelupdate vom 27.12.2004. Nun schaltet sich das Ding endlich immer und überall aus.
Funktioniert, siehe Powermanagment für die richtigen Einstellungen. Getestet mit USB Mass-Storage 1.1 und 2.0 Geräten, Maus, sowie einem USB Scanner.
Funktioniert. Die Funktionstasten "Fn" für LCD-Helligkeit, Nummernblock und Rollen funktionieren. Die für Lautstärke und Suspend funktionieren nicht. Mangels externem Monitor, kann ich die Displayumschaltung nicht testen, scheint aber nicht zu funktionieren. Die Applikations-Startknöpfe "Launch-Keys" funktionieren nicht.
Ein paar der "Fn"-Tasten und Launch-Keys geben Keycodes von sich, wenn man Spaß hat kann man z.B. die Lautstärkeregelung ans Laufen bringen.
Funktioniert. Wird automatisch erkannt (radeon). 3D muss manuell eingeschaltet werden. Auch der Monitor muss händisch als "LCD 1024x768@60 HZ" eingetragen werden. Ich vermute mal, dass man die Unterstützung eines externen Displays per /etc/X11/XF86Config konfigigurieren kann. Ausprobiert habe ich das bisher nicht.
Wird erkannt, eingebunden, aber nicht gestartet :-(
Durch eintragen der Zeile "/sbin/modprobe slamr" in die Datei /etc/init.d/boot.local wird das Modul bei jedem Systemstart geladen. Die Baudrate kann man im YaST2 übrigens auf 115.200 einstellen.
Wird erkannt und funktioniert auch.
Läuft 100% mit voller Geschwindigkeit und Burnfree. K3B erkennt das Laufwerk nun automatisch (generic-mmc).
Bin ich nicht ernsthaft nachgegangen.
Wird automatisch erkannt mit dem Treiber via-rhine.
Läuft anscheinend nur mit ndiswrapper. Hier eine
Installationsanleitung, die Andreas Bücker mir zur Verfügung gestellt
hat. Ich habe sie auf die Zielgruppe dieser Seite angepasst.
Realtek 8180L auf Acer Aspire 1357LMi unter Suse Linux 9.1
Das Ndiswrapper Projekt ermöglicht die Verwendung von WLAN Hardware
unter Linux, die eigentlich nur für Windows gedacht sind. Ndiswrapper
setzt ein Kernelmoduls ein, welches sich sozusagen um den NDIS-Treiber
"herumlegt" (wrap around) und dadurch eine Unterstützung für einige
Windows-Netzwerktreiber unter Linux darstellt.
Die NDISWrapper Anleitung auf der SuSE-Seite sollte man sich vorher
zur Gemüte führen: http://portal.suse.com/sdb/de/2004/04/pohletz_ndiswrapper.html
Installiere zunächst das Paket ndiswrapper mit YaST2.
Lade den Kartentreiber herunter, möglichst als .zip oder .tar.gz
Version: http://www.realtek.com.tw/downloads/downloads1-3.aspx?keyword=8180
Die Installation muss als user root erfolgen. Entpacke den Treiber zum
Beispiel im Ordner /tmp.
su -
cd /tmp
unzip -d treiber /tmp/winxp-8180\(168\).zip
Nun muss der Treiber installiert werden:
ndiswrapper -i /tmp/treiber/NET8180.INF
Wenn die Installation abgeschlossen ist, kann man mit
ndiswrapper -l
prüfen ob der Treiber korrekt installiert wurde. Folgende Ausgabe
sollte erfolgen:
Installed ndis drivers:
net8180
Mit modprobe wird das Modul geladen
modprobe ndiswrapper
Erscheint keine Fehlermeldung, wurde der Treiber erfolgreich
geladen. Die Ausgabe des Befehls dmesg zeigt dann weitere Informationen
an:
ndiswrapper version 0.6+CVS loaded
ndiswrapper adding rtl8180.sys
Nun ist der Treiber geladen und es muss noch die WLAN-Schnittstelle
konfiguriert werden, siehe http://portal.suse.com/sdb/de/2002/11/wavelan.html
Um das Modul beim Starten des Rechners zu laden, muss man noch
abschliessend folgenden Befehl eingeben:
ndiswrapper -m
Bei Routeproblemen (Danke an koebrunner) versuche mal folgendes in
YaST2:
Anschließend in der Datei /etc/sysconfig/network/ifcfg-wlan0 ganz
oben den Eintrag DHCLIENT_PRIMARY_DEVICE='yes' einfügen. Danach eth0
wieder in die Konfiguration integrieren.
Die WEP-Verschlüsselung würde ich erst mal weglassen, bis alles
funktioniert.
Scheit zu laufen (ohci1394). Ich habe kein FireWire Gerät zum testen.
Scheit zu laufen (yenta_cardbus). Ich habe kein PCMCIA Gerät zum testen.
Läuft mit Treiber via82xx.
Verbesserungsvorschläge, Lösungen, etc. bitte an mich werner@wernerroth.de.
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