Kubuntu 18.04 ist da!

Kubuntu heißt jetzt Bionic Beaver, also bionischer Biber und wieder eine LTS Version, die 60 Monate lang gepflegt wird. Bionic ist wie immer am besten über ein Peer-to-Peer-Netzwerk herunterzuladen. Nutzt die untenstehenden Torrent-Links:

Die erhaltenen .ISO-Images sollten per md5sum, sha1sum oder sha256sum auf Korrektheit überprüft werden:

Die obigen Images (ca. 1.7 GB) können via UNetbootin auf einen USB-Strick transferiert werden oder auf eine DVD gebrannt werden.

Ein bestehendes System lässt sich z. B. mit der Softwareverwaltung auf 18.04 bringen. Wer die Maus nicht mag, kann auch ein Distributionsupgrade auf der Kommandozeile erzwingen:

kdesudo "do-release-upgrade -d -m desktop -f DistUpgradeViewKDE"

Viel Spaß!

BitLocker Laufwerke unter Kubuntu einbinden

Anbei eine kurze Anleitung wie ein USB-Stick, der mit BitLocker von Microsoft verschlüsselt wurde, unter Ubuntu eingebunden werden kann. Es ist viel einfacher, als so manche Anleitung das beschreibt.

Das Paket dislocker per Muon und Mausklick oder via Kommandozeile installieren:

sudo apt-get install dislocker

Zur Vorbereitung zwei Mountpoints nach Wunsch anlegen, einen Mountpunkt für den Container, den anderen für den eigentlichen Dateizugriff.

sudo mkdir /mnt/bitlocker
sudo mkdir /mnt/usbdrive

BitLocker-USB-Stick einstecken und per sudo blkid oder mit tail -f /var/log/syslog nachsehen, wo dieser eingebunden wird, hier als Beispiel /dev/sdb1. Jetzt den verschlüsselten Container einbinden.

sudo dislocker-fuse -V /dev/sdb1 -uGerätePass@Wort -- /mnt/bitlocker

Im Verzeichnis /mnt/bitlocker/ liegt nun ein „dislocker-file“ das per Loop-Device eingebunden werden kann.

sudo mount /mnt/bitlocker/dislocker-file /mnt/usbdrive -o loop

Fertig! Zwei Befehle reichen, den Rest bekommt ihr selber hin. Wenn ihr die Einbindung per Script automatisieren wollt, ist es vielleicht besser die Bitlocker Partition per ID anzubinden und nicht via /dev/sdb1. Dazu per blkid oder mit ls -l /dev/disk/by-partuuid/ nachschauen wie das Ding heißt.

sudo dislocker-fuse -V /dev/disk/by-partuuid/5b0465f7-01 -uGerätePass@Wort -- /mnt/bitlocker

Viel Spaß!

Umstellung auf HTTPS

Kurz vor Ende meiner Weihnachtspause kommt der Blog in HTTPS daher. Wobei es bei HTTPS eher unterstützt heißen sollte.

Daher kommt er mit einem neuen Design: Wieder mal wartungsfreundlich mit einem Theme von WordPress.org von mir leicht abgewandelt in ein Child Theme eingebaut.

In den nächsten Minuten gehe ich noch meine Checkliste durch. Bitte meldet Euch, wenn etwas nicht funktioniert!

Kubuntu 17.10 ist da!

Kubuntu heißt jetzt Artful Aardvark, also raffiniertes Erdferkel. Artful ist wie immer am besten über ein Peer-to-Peer-Netzwerk herunterzuladen. Nutzt die untenstehenden Torrent-Links:

Die erhaltenen .ISO-Images sollten per md5sum, sha1sum oder sha256sum auf Korrektheit überprüft werden:

Die obigen Images (ca. 1.6 GB) können via UNetbootin auf einen USB-Strick transferiert werden oder auf eine DVD gebrannt werden. Ein bestehendes System lässt sich z. B. mit der Softwareverwaltung auf 17.10 bringen.

Viel Spaß!

Fokus auf die Terrasse

Vor 34 Jahren hatte ich als Jugendlicher das Glück kurzzeitig ein Compaq Portable in die Finger zu bekommen. Damals besserte ich mir mit Programmieren das Taschengeld auf, also nahm ich die Projektdiskette, die Kabeltrommel und das Portable heraus in den Garten.

Der kleine CRT-Bildschirm spiegelte mir das Sonnenlicht entgegen, selbst mit maximaler Beschattung durch Sonnenschirm und Hecke war der grüne 9″-Monitor kaum abzulesen. Also wurde der Rechner heruntergefahren und das Unterfangen zurück in das Haus verlegt.

Heute sitze ich bei leuchtender Herbstsonne mit einem modernen non-Glare-LED-Display im Garten und kann es nur unter Anstrengung benutzen. Das OLED-Display des Tabletts ist etwas besser, lädt aber auch nicht zu langen Arbeitssitzungen ein. Da einzige elektronische Display was im Garten gut funktioniert ist der e-Ink-Bildschirm meines eBook-Readers.

Es gibt inzwischen Tabletts mit 4K-Auflösung man arbeitet an faltbaren Displays, aber an das Szenario Telefonkonferenzen auf der Terrasse zu führen denkt irgendwie keiner. Ein Display was bei heller Sonne gut funktioniert, das wäre doch mal was.